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Tage in Peking |
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9.
bis 19. Mai 2007
Wie war's in Peking? Fremd! Mit diesem Wort lassen sich knapp 2 Wochen in der chinesischen Hauptstadt wohl am besten auf den Punkt bringen. Es war ungewöhnlich, manches schön, manches nicht, es war abenteuerlich, spannend, anstrengend, traurig und lustig. Die Liste ließe sich um beliebig viele Adjektive fortsetzen, Peking hat alles zu bieten. Wenn mich jemand fragt, ob's mir gefallen hat, dann weiß ich
es nicht. Ich würde sagen, es hat mich beeindruckt, im Guten
als auch Schlechten. Ich bin in eine völlig fremde Welt vorgestoßen, ich bin voller Eindrücke zurück gekommen und ich könnte tagelang Geschichten erzählen - das gefällt mir. |
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Sogo Shoppingcenter
und davor eine Hutton-Ruine
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Schuster at work |
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Rikschafahrt in der
Luilichan Street |
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Dad & Mom |
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Zeitungslesen im
Beihei-Park |
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Aliens in Peking
Was mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat: Ein Alien zu sein. Europäer sind in China nach wie vor relativ selten zu anzutreffen - 2 alleinreisende, weibliche Europäer, die nicht im Rudel einer Reisegesellschaft unterwegs sind, noch viel seltener. Folglich standen
wir überall, wo wir auftauchten, im Mittelpunkt des Interesses. Und das ist für zwei "unauffällige" Menschen, die sich gerne im Hintergrund halten, nicht unbedingt so angenehm. Mütter mit ihrem einen Kind kamen zu uns, weil uns das Kind aus der Nähe ansehen wollte. Als wären wir Affen im Zoo. Männer stießen ihre Frauen an, Schüler mit minimalen Englischkenntnissen wollten mit uns fotografiert werden... Alle schauten und schauten und schauten.
Sie meinen es ja nicht böse, aber irgendwann nervt es gewaltig. Besonders an den Sehenswürdigkeiten war es arg. Tausende von Chinesen vom "Land", waren mehr von uns als ihrem Kulturerbe fasziniert. Es war sehr erholsam nach 10 Tagen wieder in Deutschland zu landen und nicht mehr von allen angestarrt und bekichert zu werden.
Mit der Olympiade 2008, dürfte sich in dieser Hinsicht vieles in Peking ändern, dann haben sich die Chinesen vielleicht schon ein bisschen an den Anblick von großen, kleinen, dicken, dünnen, blonden, rothaarigen und sonst wie anders aussehenden Menschen gewöhnt. Aber bis dahin ziehen Europäer die Blicke auf sich. Die Blicke, und natürlich auch die Händler, die
Rikschafahrer und alle anderen Chinesen, die ein Geschäft mit den Touristen wittern. |
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Clarissa wird bestaunt |
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Sensationen aus Europa |
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(Reisevorbreitung) |
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