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2 Senioren kurz vor 70 auf ihrem Weg (von der Planung bis zur eigentlichen Reise) zum anderen Ende der Welt - ins Kiwiland Neuseeland. 

Kontakt:
goingto@kiwiland.net
Reisebericht:
4 Wochen im Kiwiland...

Einleitung
Tag 00 - Abflug
Tag 01 - Dubai
Tag 02 - Takapuna
Tag 03 - Christchurch
Tag 04 - Moeraki
Tag 05 - Te Anau
Tag 06 - Milford Sound
Tag 07 - Kingston
Tag 08 - Haast
Tag 09 - Franz Josef
Tag 10 - Westport
Tag 11 - Kaikoura
Tag 12 - Queen Charlotte
Tag 13 - Marahau
Tag 14 - Marahau
Tag 15 - Queen Charlotte
Tag 16 - Lake Ferry
Tag 17 - Castle Point
Tag 18 - Napier
Tag 19 - Waikite
Tag 20 - Papamoa Beach
Tag 21 - Hahai
Tag 22 - Miranda
Tag 23 - Waipu Cove
Tag 24 - Tauranga Bay
Tag 25 - Tauranga Bay
Tag 26 - Bailey Beach
Tag 27 - Auckland
Tag 28 - Singapur
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Christchurch: Shuttle, Flug und Fahrvergnügen
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18.10.04

Wir sitzen schon wieder  im Flugzeug. Aber diesmal wirklich das letzte Mal für die nächsten 28 Tage, und auch nur für 1,5 Stunden. Aufgrund längerer, sehr komplizierter Überlegungen im Vorfeld, haben wir beschlossen, dass wir unsere Rundreise auf der Südinsel beginnen, das erschien uns besser. Haken bei der Geschichte, wir müssen wieder mit dem Shuttlebus von Takapuna zurück nach Auckland und dann nach Christchurch fliegen. Aber es sind ja nur 1,5 Stunden und die Formalitäten am Domestic Airport sind nicht so umständlich wie am International.

Vieles haben wir bereits von zu Hause aus geregelt. Beispielsweise wurden der Inlandflug, das Wohnmobil und die Fahrt auf dem Milford Sound übers Internet gebucht. Das hat einerseits den Vorteil, dass wir uns jetzt nicht mehr um so viel kümmern müssen. Andererseits haben wir dadurch einen gewissen Termindruck. Wir müssen den Flug kriegen, damit wir pünktlich unser Wohnmobil übernehmen können und dann müssen wir uns ein bisschen ranhalten, dass wir wirklich in drei Tagen am Milford Sound sind, um den Overnight Cruise zu machen. Danach wollen wir es ganz gemütlicher angehen.

Einige Fotos vom Flug nach Christchurch
im Landeanflug auf
Christchurch
In Christchurch stehen wir eine Weile fröstelnd (ca. 13°C) am Flughafen rum, bis wir zu unserem Wohnmobil kommen. Wir sollen eigentlich abgeholt werden, aber der Autoverleih ist noch nicht da. Heinz versucht es zu überspielen, aber er ist ein bisschen nervös. Womöglich sind wir einem Betrüger aufgesessen? Das Fernseh berichtet schließlich täglich über Internet-Schwindelgeschäfte. Keine Panik, Anruf beim Verleiher genügt, 15 Minuten später werden wir abgeholt.

Auf dem Foto unten links ist gut zu erkennen, welche Berge von Gepäck wir mitgeschleppt haben. Völlig unverständlich, wie das zusammen gekommen ist...

Die Wohnwagenübergabe besteht im wesentlichen aus dem Unterschreiben von Papieren, einer kleinen Einweisung in die Technik - Kühlschrank, Heizung, Wassertank et cetera pp. Außerdem eine kurze Erklärung, welche besonderen Verkehrsregeln in Neuseeland zu beachten sind und welche Straßen wir mit dem Womo (wegen sehr schlechter Straßenverhältnisse) nicht befahren dürfen. Dazu gehört z.B. der 90-Meilenstrand und eine Straße ganz am Ende der Halbinsel Coromandel. Dann halten wir den Schlüssel in der Hand und können loslegen.
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Gefahren wird Links!
Wir sind sicherlich nicht die ersten Touristen, die leicht überfordert davon brausen. Es ist vor allem ungewohnt mit der linken Hand zu schalten. Der Blinker und Scheibenwischer werden gerne vertauscht und dann ist da noch das komische Gefühl auf der falschen Seite zu fahren.

Die Verkehrsregeln sind im großen und ganzen wie bei uns. Nur eine Besonderheit gibt es, an einer Kreuzung hat nicht derjenige Vorfahrt, der links abbiegen will, sondern derjenige, der aus der Gegenrichtung, rechts abbiegen will. (Siehe Bild rechts).
Mit viel Gepäck in Christchurch
Achtung beim Linksabbiegen
Nachdem wir gestern nicht gehungert, aber doch ein bisschen karg gelebt haben, führt der erste Weg in Christchurch zum nächsten Supermarkt. Unser Kühlschrank will gefüllt werden. In den Einkaufswagen kommt Smoked Chicken, Käse, Butter, Spülmittel, Rindersteaks (sehr günstig), mehrere Zwiebeln (für die Steaks), Brot, Marmelade und alles was man so zum (Über)Leben braucht. Das Shopping ist für uns Anfänger ganz schön kompliziert. Einmal wegen der Sprache und zweimal, weil es andere Sachen als bei uns zu kaufen gibt. Wie soll man z.B. bei  50 verschiedenen Sorten Toastbrot eine Auswahl treffen? Oder welcher Käse ist der beste? Die Erfahrung macht klüger: Die 50 Sorten Toastbrot schmecken fast identisch, egal welche Sorte und beim Käse ist es nicht viel anders.

Für den heutigen Tag hatten wir genug Action, wir bleiben gleich in Christchurch auf einem riesigen Campingplatz, den wir fast für uns alleine haben. Wir müssen uns erst mal aklimatisieren. Auspacken, einräumen, einrichten, wohlfühlen, was gescheites Kochen...

Unser Wohnmobil
Aufenthaltsraum
Zum Standart von neuseeländischen Campingplätzen gehört fast immer eine Küche mit Herd, Spüle, Mikrowelle und Toaster. Dazu gibt es Tische und Stühle in der Küche und oftmals auch Aufenthaltsräume mit Sofa und Fernsehen. In der Küche ist es so kalt (die Fenster bestehen nur als ein paar Glaslamellen, durch die der Wind pfeift), dass wir uns mit unserer ersten selbstgekochten Mahlzeit in den Aufenthaltsraum verziehen. Heizung aufdrehen und es wird langsam warm. Den restlichen Abend verbringen wir mit "uns einrichten" und dann gehen wir auch schon wieder früh schlafen... Viel interessantes ist an unserem ersten richtigen Tag in Neuseeland also nicht passiert.
Weiter zum nächsten Tag