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Google
mal nach Neuseeland |
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Christchurch: Shuttle, Flug und Fahrvergnügen |
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18.10.04
Wir sitzen schon wieder im Flugzeug. Aber diesmal wirklich
das letzte Mal für die nächsten 28 Tage, und auch nur für 1,5
Stunden. Aufgrund längerer, sehr komplizierter Überlegungen im
Vorfeld, haben
wir beschlossen, dass wir unsere Rundreise auf der Südinsel
beginnen, das erschien uns besser. Haken bei der Geschichte, wir
müssen wieder mit dem Shuttlebus von Takapuna zurück nach Auckland
und dann nach Christchurch fliegen. Aber es sind ja nur 1,5
Stunden und die Formalitäten am Domestic Airport sind nicht so
umständlich wie am International.
Vieles haben wir bereits von zu Hause aus geregelt.
Beispielsweise wurden der Inlandflug, das Wohnmobil und die Fahrt auf dem Milford Sound
übers Internet gebucht. Das hat einerseits den Vorteil, dass wir
uns jetzt nicht mehr um so viel kümmern müssen. Andererseits haben
wir dadurch einen gewissen Termindruck. Wir müssen den Flug
kriegen, damit wir pünktlich unser Wohnmobil übernehmen können und
dann müssen wir uns ein bisschen ranhalten, dass wir wirklich in
drei Tagen am Milford Sound sind, um den Overnight Cruise zu machen.
Danach wollen
wir es ganz gemütlicher angehen.
Einige Fotos vom Flug nach Christchurch |
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im Landeanflug
auf |
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Christchurch |
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In Christchurch stehen wir eine Weile
fröstelnd (ca. 13°C) am Flughafen rum, bis wir zu unserem
Wohnmobil kommen. Wir sollen eigentlich abgeholt werden, aber der Autoverleih ist
noch nicht da. Heinz versucht es zu überspielen, aber er ist ein
bisschen nervös. Womöglich sind wir einem Betrüger aufgesessen?
Das Fernseh berichtet schließlich täglich über
Internet-Schwindelgeschäfte. Keine Panik, Anruf beim Verleiher genügt,
15 Minuten später werden wir abgeholt.
Auf dem Foto unten links ist gut zu
erkennen, welche Berge von Gepäck wir mitgeschleppt haben. Völlig
unverständlich, wie das zusammen gekommen ist...
Die Wohnwagenübergabe besteht im wesentlichen aus dem Unterschreiben von
Papieren, einer kleinen Einweisung in die Technik -
Kühlschrank, Heizung, Wassertank et cetera pp. Außerdem eine kurze
Erklärung, welche besonderen Verkehrsregeln in Neuseeland zu
beachten sind und welche Straßen wir mit dem Womo (wegen sehr
schlechter Straßenverhältnisse) nicht befahren dürfen. Dazu gehört
z.B. der 90-Meilenstrand und eine Straße ganz am Ende der
Halbinsel Coromandel. Dann halten wir den Schlüssel
in der Hand und können loslegen. |
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Gefahren wird Links!
Wir sind sicherlich
nicht die ersten Touristen, die leicht überfordert davon brausen. Es ist vor allem ungewohnt
mit der linken Hand zu schalten. Der Blinker und
Scheibenwischer werden gerne vertauscht und dann ist da noch das
komische Gefühl auf der falschen Seite zu fahren.
Die Verkehrsregeln sind im großen und ganzen wie bei uns. Nur eine
Besonderheit gibt es, an einer Kreuzung hat nicht derjenige
Vorfahrt, der links abbiegen will, sondern derjenige, der aus der
Gegenrichtung, rechts abbiegen will. (Siehe Bild rechts). |
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Mit
viel Gepäck in Christchurch |
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Achtung
beim Linksabbiegen |
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Nachdem wir gestern nicht gehungert, aber doch ein bisschen karg
gelebt haben, führt der
erste Weg in Christchurch zum nächsten Supermarkt. Unser
Kühlschrank will gefüllt werden. In den Einkaufswagen kommt Smoked
Chicken, Käse, Butter, Spülmittel, Rindersteaks (sehr günstig),
mehrere Zwiebeln (für die Steaks), Brot, Marmelade und alles was man so zum
(Über)Leben braucht. Das Shopping ist
für uns Anfänger ganz schön kompliziert. Einmal wegen der Sprache und zweimal, weil es
andere Sachen als bei uns zu kaufen gibt. Wie soll man z.B.
bei 50 verschiedenen Sorten Toastbrot eine Auswahl treffen?
Oder welcher Käse ist der beste? Die Erfahrung macht klüger: Die
50 Sorten
Toastbrot schmecken fast identisch, egal welche Sorte und beim Käse
ist es nicht viel anders.
Für den heutigen Tag hatten wir genug Action, wir bleiben gleich
in Christchurch auf einem riesigen Campingplatz, den wir fast für
uns alleine haben. Wir müssen uns erst mal aklimatisieren. Auspacken, einräumen,
einrichten, wohlfühlen, was gescheites Kochen... |
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Unser
Wohnmobil |
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Aufenthaltsraum |
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| Zum Standart
von neuseeländischen Campingplätzen gehört
fast immer eine Küche mit Herd, Spüle,
Mikrowelle und Toaster. Dazu gibt es Tische und Stühle in der
Küche und oftmals auch Aufenthaltsräume mit Sofa und Fernsehen. In
der Küche ist es so kalt (die Fenster bestehen nur als ein paar
Glaslamellen, durch die der Wind pfeift), dass wir uns mit unserer
ersten selbstgekochten Mahlzeit in den Aufenthaltsraum verziehen.
Heizung aufdrehen und es wird langsam warm. Den restlichen Abend verbringen wir mit "uns einrichten" und dann
gehen wir auch schon wieder früh schlafen... Viel interessantes
ist an unserem ersten richtigen Tag in Neuseeland also nicht
passiert. |
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Weiter zum nächsten Tag |
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