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| Durch
die Berge zur Westküste |
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23.10.04
Queenstown ist das Mekka der Adrenalinjunkies, das Eldorado für
Kicks und Thrills, das gelobte Land für jede Art von extremer
Freizeitgestaltung. Hier gibt es das Allerneueste und Extremste. Ein
paar Beispiele:
Ein Klassiker ist der Bungy-Sprung von der Kawarau Brücke. Hier
ging das Jumpen vor rund 10 Jahren los. Es geht 43 m in die Tiefe, auf Wunsch mit Eintauchen in den Shotover
River...
Etwas tiefer (47 m) geht es beim The Ledge Bungy & Skyswing.
Gesprungen wird von einer
Bergstation 400 Meter oberhalb von Queenstown. Zunächst läuft
man den Berg hoch, oder nimmt die Gondel, dann springt man auf Queenstown
runter. Fraglich allerdings, ob man dabei die
Aussicht genießen.
Pipeline Bungy ( 102 m ) ist ein gutes Beispiel für die
ungewöhnlichen Bungy-Locations in Neuseeland. Über den
Skippers Canyon verläuft eine Pipeline, die zur Bungy-Station
umfunktioniert wurde.
Nevis Highwire bietet mit 134 m den höchsten (oder tiefsten?)
Jump. Die Station ist eine Art Gondel über dem Newis River. Um hier her zu gelangen, fährt man
etwa 35 Minuten mit dem Jeep. Das letzte Stück geht auf dem 4-Wheeler über
Schafweiden. Dann noch eine
kleine Bergkletter-Partie und JUMP!
Wer das Rauf und runter beim Bungy nicht mag, für den ist der Shotover
Canyon Swing vielleicht eine Alternative. Über den Shotover
River ist in 109 m Höhe eine höchst
komplizierte Seilkonstruktion gespannt, in die man eingehängt
wird und dann über dem Canyon pendelt. Dabei hat man die Wahl,
ob man in die Tiefe springt (60 m freier Fall) und dann
auspendelt oder ob man sich in die Startposition abseilen lässt. Der "Swing" erreicht eine Geschwindigkeit von
150 km/h und pendelt im 200 m Radius über dem Canyon. Das
Unternehmen verspricht allen Teilnehmern ausreichend Fotos von
dem Abenteuer, die gleich im Anschluss abgeholt werden können. Der
erste Sprung kostet etwa 60 Euro, alle weiteren etwa 20,-
Euro
Die Flying Bungy-Station hängt an einem Paragleitschirm und ist
im Prinzip eine Art Sessel für zwei. Der Gleitschirm
wird mit einem Boot über den Lake Wakatipu hochgezogen, dann ab
die Post. Motto von diesem Bungy-Spaß: Fly high - stay dry.
Könnte allerdings sein, dass der Betrieb inzwischen eingestellt
wurde, die Homepage war beim letzten Besuch nicht mehr aktiv.
Fly by wire
- ist ein Adrenalin-Spektakel bei dem der Teilnehmer in ein
raketenartiges Gefährt kriecht und dann am Drahtseil mit
Überschallgeschwindigkeit seine Runden zieht.
Und dann gibt es natürlich noch das Jetboat, das mit über 60
km/h über den Shotover River schießt. Das Boot wurde 1953
von einem Farmer erfunden, der ein Boot für extrem flache
Flüsse wollte. Das Boot hat praktisch keinen
Tiefgang, und wird von einer Turbinenpumpe angetrieben, die Wasser
ansaugt und unter Druck wieder ausstößt und so in Fahrt kommt.
Dann geht es Im
Affenzahn, haarscharf vorbei an den Felsen.
Wir waren zwar in Queenstown, aber zu früh am Morgen. Die Bungyhopper haben um die Zeit noch
ihren Adrenalinrausch geschlafen. Also können wir leider nicht
von spektakulären Sprüngen, waghalsigen Verrückten und high
life berichten. Sondern nur von einer netten ruhigen Stadt mit
ungewöhnlich vielen Straßencafes und einer (was in Neuseeland
selten ist) richtigen autofreien Fußgängerzone mit Geschäften
und Souvenir-Shops rechts und links. Und einem kleinen Flohmarkt
am Samstag Morgen. Wir haben uns aber erzählen lassen, dass später am Tag bis in
den frühen Morgen der Bär in Queenstown steppt.
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Das
Touristenbüro vermittelt die Kicks
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Eine
Fahrt im Jet Boat mit Heino!
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Noch
schlafen die Adrenalinjunkies
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Ausgestorbener
Moa - made aus Holz
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Frühling
in Queenstown
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Floh-
und Trademarket am Samstag
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Der Humor in Neuseeland ist very special, ein bisschen britisch, aber noch
bissiger. Was
macht man, wenn die Feriengäste ihre Kleidung liegen lassen? Einsammeln,
aufbewahren und drauf warten, dass der Gast sich meldet und man ihm den
Kram nachschicken kann. Nur melden sich die wenigsten Gäste
wieder, weil sie schon längst nach oversea sind.
Also bleibt man auf dem Zeugs sitzen und steckt es irgendwann in die
Altkleidersammlung. Oder man verschönert die Weidenzäune damit. Hier
kam irgendein Komiker auf die Idee, die Straße mit weiblichen
Dessous zu verschönern.
Auf dem Foto ist nur ein winziger Abschnitt zu sehen, der Zaun ist
bestimmt über einen mit BHs
in allen Farben und Größen verziert. Wir haben überlegt, ob wir uns an
dem Kunstwerk beteiligen wollen, haben dann aber beschlossen, alle Textilien
zu behalten.
Die gleiche Geschichte hatten wir vorher schon mal mit Gummistiefeln gesehen. So lässt sich eben
alles verwenden...
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Kiwi-Humor:
BH-Zaun
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Aussichtspunkt
Lake County Council
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Die
Aussicht (zusammengestückelt aus mehreren Einzelfotos)
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Heinz
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Sitting
in am Lake Wanaka
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Lake
Hawea
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Ein
weiteres Road-Kunstwerk
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Möh
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Nachdem wir mehrfach an den Seen
gehalten haben und Heinz in der Mittagspause zusammen mit einigen Maoris am Lake Wanaka gesessen hat,
wird es Zeit mal wieder etwas zu unternehmen. Das Ziel sind die Blue
Pools. Um dorthin zu gelangen, läuft man einen kleinen Track von etwa 20-30 Minuten. Die größte Herausforderung war dabei, eine ziemlich wackelige
Hängebrücke. Aber nachdem wir schon fast da waren, haben es
gewagt. Wir sind Helden!
An den Pools warteten riesige Schwärme Sandfliegen auf uns, die die Idylle
etwas störten. Wahrscheinlich
haben sie genau wie die Keas gelernt: Wo es hübsch ist, sind Menschen
und Chappy. Interessant
ist, dass sich die Stiche ganz unterschiedlich bei
uns ausgewirkt haben. Der eine hat sich 2 Wochen gekratzt, der
andere kommentierte es mit: "So schlimm sind die doch gar
nicht..." Trotzdem tragen die Sandfliegen dazu bei, dass wir
uns nicht lange an den Blue Pools aufhalten.
Das Wasser fließt
sehr langsam durch die Gumpen und ist so klar und rein, dass man
am liebsten reinspringen möchte. Das muss ein unvorstellbarer
Genuss sein. Die Wassertemperatur, die Sandfliegen und fehlende
Badekleidung halten uns aber davon ab. Gut so, kurz darauf
tauchen weitere Besucher an den Blue Pools auf.
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Wir
sind Helden!
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Blue
Pools
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Hast
River
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Steine
sammeln
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Am
späten Nachmittag zieht sich der Himmel richtig zu und Abends,
als es Zeit für den Campingplatz wird, schüttet es aus Eimern.
Wir sind an der Westküste angekommen. Pech, dass es hier nur sehr
wenig Campingplätze gibt. Und noch mal Pech, dass er
überfüllt ist, auch wenn es auf dem Foto nicht so aussieht. Es gab zwar
noch Stellplätze ohne Strom aber da wir den Kühlschrank laufen
lassen wollten, blieb uns nur noch ein kleines Plätzchen direkt vor dem
Gemeinschaftshaus. Dafür hatten wir aber ein nettes Pärchen aus München als Nachbarn.
Die Beiden waren seit 4 Wochen in Neuseeland unterwegs und hatten die ganze Zeit nur
Regen. Ihre Begeisterung für Neuseeland war dementsprechend
etwas gemäßigter als unsere.
Der Campingplatz hat eine große Schar Stammgäste, die sich
hier regelmäßig treffen. Die meisten kamen aus dem Inland, aus
Queenstown oder Wanaka und hatten sich zum Fischfang
verabredet. Es war gerade Whitebait Saison. Whitebait sind sehr
junge Fische, die in riesigen Schwärmen unterwegs sind und mit
Handnetzen gefangen werden. Die Fische sind etwa 2,5 bis 5 cm
groß und werden mit Kopf und Haaren verzehrt. Die beliebteste
Zubereitungsart ist angeblich ein Whitebait-Omelett. Alle Leute waren in Gummistiefeln unterwegs und hatten nur die
Fische im Kopf... |
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Campingplatz
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In
Ermangelung eines passenden Fotos
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Weiter zum nächsten Tag |
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