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| Takapuna/Auckland:
Im Land der weißen Wolke |
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17.10.04
Wer sich wundert, wieso es keine Seite vom 16.10. gibt - dieser
Tag fiel der Zeitverschiebung zum Opfer und ging irgendwo auf dem
Weg zwischen Dubai und Auckland verloren. Aber es lässt sich auch
nicht viel spannendes über diese Stunden berichten. Die meiste
Zeit haben wir dösend/schlafend im Flugzeug verbracht. Beim
Zwischenstopp in Singapur hätte Rosemarie fast ihre Handtasche
(samt allen Papieren) beim Zoll vergessen. Und das, nachdem wir
schon 5 Minuten vorher für Chaos gesorgt hatten, weil wir unsere
Boardingkarten im Flugzeug gelassen hatten. Als wir wieder
einsteigen wollten, mussten wir mit Ersatzkarten ausgestattet
werden, sonst hätten sie uns nicht weiterfliegen lassen. Beim Zwischenstopp in
Brisbane haben wir eine Stunde in der
Schlange vorm Zoll verbracht. Dann hatten wir noch 20 Minuten, um
die Geschäfte im Flughafen anzuschaun und dann ging es weiter zur
letzten Etappe.
Endlich in Auckland: Gelobtes Land - Neuseeland!
Das Gefühl nach 24 Stunden Flug gelandet zu sein und die Gewissheit, dass es nicht in einer halben Stunde ins
nächste Flugzeug geht, dass wir in absehbarer Zeit in ein Bett
kriechen können, ist toll. Aber das Gefühl einmal um die
halbe Erde geflogen zu sein, ist noch viel gewaltiger. Selbst die
Zollformalitäten gehören zum Abenteuer und werden im
Reisegedächtnis tief vergraben.
Am Zoll haben wir unseren ersten Kontakt mit den Ureinwohnern Neuseelands. Ein Maori fragt Heinz über seine Angelgerätschaften
aus. Aber weil der nichts versteht, bzw. etwas anderes versteht
als der Zöllner wissen will, führt er ihm sehr anschaulich seine
Angeltechniken vor, während der Zöllner eigentlich nur wissen
wollte, ob er Gummistiefel dabei hat. Das Zelt, das wir für die
allergrößten Notfälle eingepackt haben, besteht den
Quarantänescheck nicht. Es war vor knapp 3 Monaten noch im Einsatz
und muss deshalb desinfiziert werden. Wir können es 20 Minuten
später am Quarantäneschalter abholen. |
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Wir
sind im Kiwiland! |
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Ein
paar Blümchen |
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Irgendwie
kaum zu glauben... |
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...aber
wir sind wirklich da! |
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Takapuna
Beach |
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Im
Hintergrund ein Vulkan |
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Im Vorfeld der Reise haben wir tage- und wochenlang eine Menge geplant und überlegt. Stundenlang
haben wir nach einem Hotel, bzw. einer Übernachtungsmöglichkeit
für die erste Nacht in Auckland gesucht. Sie sollte bezahlbar sein
und möglichst am Meer. Schließlich haben wir einen Campingplatz in Takapuna (ca. 40 min nordöstlich von Auckland) gefunden, der
möblierte Wohnwagen vermietet.
Die Idee war hübsch, aber nicht übermäßig klug, denn zum
Übernachtungspreis kommt die (recht lange) zweimalige Fahrt mit dem Shutlebus.
Einmal hin und wieder zurück,
weil wir ja morgen noch auf die Südinsel rüberfliegen. Günstig ist es also längst nicht mehr. Außerdem
haben wir nicht bedacht, dass Camper Selbstversorger sind. Mit
anderen Worten, wir kommen Sonntagnachmittag auf dem Campingplatz
in Takapuna an und haben nichts zu essen und nichts zu trinken.
Glücklicherweise gibt es einen kleinen Kiosk in der Nähe. Dort
decken wir uns mit Wasser, Milch und Cornflakes ein.
So beginnt unser erster Tag in Neuseeland kulinarisch gesehen sehr
bescheiden, aber das Abenteuerfeeling ist stärker als der Kummer
ums Essen.
In uns
brodeln Adrenalin und Endorphine und gleichzeitig kämpfen
wir mit der Müdigkeit. Rosemarie ist wegen den vielen schönen,
noch nie gesehenen Blumen und Pflanzen ganz aus dem Häuschen.
Heinz möchte erst mal ein Mittagsschläfchen halten. Mit knapper
Not lässt er sich wieder von der Idee abbringen. Es ist besser, so lange wie
möglich wach zu bleiben und zu "normalen" Schlafzeiten ins Bett
gehen, damit sich der Körper umstellen kann, dass er ab sofort
Nachtschicht fahren muss.
Gegen 20 Uhr geht es dann aber wirklich
nicht und wir schlafen wie Steine tief und fest 14 Stunden am
Stück.
Noch ein paar Bilder von Takapuna: |
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Weiter zum nächsten Tag
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