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2 Senioren kurz vor 70 auf ihrem Weg (von der Planung bis zur eigentlichen Reise) zum anderen Ende der Welt - ins Kiwiland Neuseeland. 

Kontakt:
goingto@kiwiland.net
Reisebericht:
4 Wochen im Kiwiland...

Einleitung
Tag 00 - Abflug
Tag 01 - Dubai
Tag 02 - Takapuna
Tag 03 - Christchurch
Tag 04 - Moeraki
Tag 05 - Te Anau
Tag 06 - Milford Sound
Tag 07 - Kingston
Tag 08 - Haast
Tag 09 - Franz Josef
Tag 10 - Westport
Tag 11 - Kaikoura
Tag 12 - Queen Charlotte
Tag 13 - Marahau
Tag 14 - Marahau
Tag 15 - Queen Charlotte
Tag 16 - Lake Ferry
Tag 17 - Castle Point
Tag 18 - Napier
Tag 19 - Waikite
Tag 20 - Papamoa Beach
Tag 21 - Hahai
Tag 22 - Miranda
Tag 23 - Waipu Cove
Tag 24 - Tauranga Bay
Tag 25 - Tauranga Bay
Tag 26 - Bailey Beach
Tag 27 - Auckland
Tag 28 - Singapur
Neuseeland Fotos
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Literatur
Muscheln & Co
Quarantäne
Sicherheit
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Service:
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© Dagmar Krutoff
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Takapuna/Auckland: Im Land der weißen Wolke
17.10.04

Wer sich wundert, wieso es keine Seite vom 16.10. gibt - dieser Tag fiel der Zeitverschiebung zum Opfer und ging irgendwo auf dem Weg zwischen Dubai und Auckland verloren. Aber es lässt sich auch nicht viel spannendes über diese Stunden berichten. Die meiste Zeit haben wir dösend/schlafend im Flugzeug verbracht. Beim Zwischenstopp in Singapur hätte Rosemarie fast ihre Handtasche (samt allen Papieren) beim Zoll vergessen. Und das, nachdem wir schon 5 Minuten vorher für Chaos gesorgt hatten, weil wir unsere Boardingkarten im Flugzeug gelassen hatten. Als wir wieder einsteigen wollten, mussten wir mit Ersatzkarten ausgestattet werden, sonst hätten sie uns nicht weiterfliegen lassen. Beim Zwischenstopp in Brisbane haben wir eine Stunde in der Schlange vorm Zoll verbracht. Dann hatten wir noch 20 Minuten, um die Geschäfte im Flughafen anzuschaun und dann ging es weiter zur letzten Etappe.

Endlich in Auckland: Gelobtes Land - Neuseeland!

Das Gefühl nach 24 Stunden Flug gelandet zu sein und die Gewissheit, dass es nicht in einer halben Stunde ins nächste Flugzeug geht, dass wir in absehbarer Zeit in ein Bett kriechen können, ist toll. Aber das Gefühl einmal um die halbe Erde geflogen zu sein, ist noch viel gewaltiger. Selbst die Zollformalitäten gehören zum Abenteuer und werden im Reisegedächtnis tief vergraben.

Am Zoll haben wir unseren ersten Kontakt mit den Ureinwohnern Neuseelands. Ein Maori fragt Heinz über seine Angelgerätschaften aus. Aber weil der nichts versteht, bzw. etwas anderes versteht als der Zöllner wissen will, führt er ihm sehr anschaulich seine Angeltechniken vor, während der Zöllner eigentlich nur wissen wollte, ob er Gummistiefel dabei hat. Das Zelt, das wir für die allergrößten Notfälle eingepackt haben, besteht den Quarantänescheck nicht. Es war vor knapp 3 Monaten noch im Einsatz und muss deshalb desinfiziert werden. Wir können es 20 Minuten später am Quarantäneschalter abholen.
Wir sind im Kiwiland!
Ein paar Blümchen
Neckermann UrlaubsWelt
Irgendwie kaum zu glauben...
...aber wir sind wirklich da!
Takapuna Beach
Im Hintergrund ein Vulkan
Im Vorfeld der Reise haben wir tage- und wochenlang eine Menge geplant und überlegt. Stundenlang haben wir nach einem Hotel, bzw. einer Übernachtungsmöglichkeit für die erste Nacht in Auckland gesucht. Sie sollte bezahlbar sein und möglichst am Meer. Schließlich haben wir einen Campingplatz in Takapuna (ca. 40 min nordöstlich von Auckland) gefunden, der möblierte Wohnwagen vermietet.

Die Idee war hübsch, aber nicht übermäßig klug, denn zum Übernachtungspreis kommt die (recht lange) zweimalige Fahrt mit dem Shutlebus. Einmal hin und wieder zurück, weil wir ja morgen noch auf die Südinsel rüberfliegen. Günstig ist es also längst nicht mehr. Außerdem haben wir nicht bedacht, dass Camper Selbstversorger sind. Mit anderen Worten, wir kommen Sonntagnachmittag auf dem Campingplatz in Takapuna an und haben nichts zu essen und nichts zu trinken. Glücklicherweise gibt es einen kleinen Kiosk in der Nähe. Dort decken wir uns mit Wasser, Milch und Cornflakes ein.

So beginnt unser erster Tag in Neuseeland kulinarisch gesehen sehr bescheiden, aber das Abenteuerfeeling ist stärker als der Kummer ums Essen. In uns brodeln Adrenalin und Endorphine und gleichzeitig kämpfen wir mit der Müdigkeit. Rosemarie ist wegen den vielen schönen, noch nie gesehenen Blumen und Pflanzen ganz aus dem Häuschen. Heinz möchte erst mal ein Mittagsschläfchen halten. Mit knapper Not lässt er sich wieder von der Idee abbringen. Es ist besser, so lange wie möglich wach zu bleiben und zu "normalen" Schlafzeiten ins Bett gehen, damit sich der Körper umstellen kann, dass er ab sofort Nachtschicht fahren muss.

Gegen 20 Uhr geht es dann aber wirklich nicht und wir schlafen wie Steine tief und fest 14 Stunden am Stück.

Noch ein paar Bilder von Takapuna:
Weiter zum nächsten Tag